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Impostor-Syndrom als Führungskraft

Wenn Erfolg sich falsch anfühlt

Letztens saß ein Klient bei mir, der gerade seit einem halben Jahr sein erstes Team führte. Gut ausgebildet, engagiert, von allen geschätzt. Und dann sagte er diesen einen Satz: „Ich habe ständig das Gefühl, dass sie gleich merken, dass ich eigentlich keine Ahnung habe.“ Das Impostor-Syndrom als Führungskraft ist häufiger, als die meisten zugeben würden. Und es hat einen Namen, seit über vier Jahrzehnten.

Wenn du dieses Gefühl kennst, hast du wahrscheinlich auch schon den gut gemeinten Rat gehört: Sei einfach selbstbewusster. Erkenne deine Leistungen an. Hör auf, dich zu vergleichen. Wer solche Ratschläge kennt, weiß auch, wie wenig sie helfen, weil das Impostor-Gefühl tiefer sitzt als eine schlechte Angewohnheit. Es sitzt in der Art, wie du dich selbst siehst. Und das lässt sich nicht durch Willenskraft wegdrücken.

Dieser Artikel schaut genau dahin: Was das Impostor-Syndrom wirklich ist, warum es Führungskräfte besonders trifft und was du tun kannst, um aufzuhören, dich von ihm führen zu lassen.

Was das Impostor-Syndrom wirklich bedeutet

Der Begriff entstand 1978, als die Psychologinnen Pauline Clance und Suzanne Imes in ihrer Arbeit mit hochqualifizierten Frauen ein verblüffendes Muster beschrieben: Menschen, die objektiv erfolgreich waren, konnten ihre Leistungen innerlich nicht als eigene anerkennen. Sie führten Erfolge auf Glück, Zufall oder das Wohlwollen anderer zurück und warteten mit einer dumpfen Anspannung darauf, als Betrügerinnen entlarvt zu werden.

Was damals als Phänomen unter Frauen beschrieben wurde, stellte sich in späteren Forschungen als deutlich universeller heraus. Sakulku und Alexander kamen in ihrer vielzitierten Übersichtsarbeit im International Journal of Behavioral Science zu dem Schluss, dass etwa 70 Prozent aller Menschen das Impostor-Phänomen mindestens einmal in ihrem Leben erleben, unabhängig von Geschlecht, Berufsfeld oder Hierarchiestufe. Für Führungskräfte ist die Zahl sogar noch höher: Weitere Forschungsarbeiten zeigen, dass über die Hälfte der Führungskräfte von Impostor-Gedanken betroffen ist.

Das Impostor-Syndrom ist keine psychische Erkrankung. Es steht in keinem Diagnosehandbuch, und wer es kennt, ist weder schwach noch krank. Es ist ein psychologisches Muster, eine Art verdrehter innerer Buchführung, bei der Erfolge auf externe Umstände zurückgeführt werden und Misserfolge als Beweis für die eigene Unzulänglichkeit gelten.

Das Paradoxe daran: Es trifft besonders häufig genau die Menschen, die am wenigsten Grund zum Zweifeln hätten. Leistungsstarke, engagierte, reflektierte Menschen, die hohe Ansprüche an sich selbst stellen und genau deshalb nie das Gefühl haben, wirklich anzukommen.

Warum Führungskräfte besonders anfällig sind

Die Führungsrolle ist ein Nährboden für Impostor-Gefühle, und das hat strukturelle Gründe.

Wenn du eine neue Führungsrolle übernimmst, verändern sich die Spielregeln. Plötzlich wirst du nicht mehr nur an deiner fachlichen Leistung gemessen, sondern daran, wie du andere führst, wie du Entscheidungen triffst, wie du in unsicheren Situationen wirkst. Das ist ein Kompetenzbereich, in dem die wenigsten Menschen explizit ausgebildet wurden, und trotzdem soll es von außen so aussehen, als wäre man vollständig vorbereitet.

Alle anderen wirken so sicher, denkst du. Ich bin die Einzige, die zweifelt.

Das ist eine Illusion, aber eine sehr hartnäckige. Weil die meisten Menschen ihre Zweifel verbergen, entsteht das verzerrte Bild, dass alle anderen souverän sind und du die Einzige bist, die es nicht ist. Psychologen nennen das den Pluralistic Ignorance Effect: Jeder denkt, er allein zweifelt, während alle anderen scheinbar keine Probleme haben.

Dazu kommt der Perfektionismus, der in vielen Führungspersönlichkeiten tief verankert ist. Wer hohe Standards hat, setzt sich einen inneren Maßstab, den keine reale Leistung je vollständig erfüllen kann. Jede Schwäche, jeder Fehler, jeder Moment der Unsicherheit wird zum vermeintlichen Beweis: Siehst du? Du bist doch nicht gut genug.

Laut der BARMER steht das Impostor-Syndrom häufig in direktem Zusammenhang mit chronischem Stress, weil Betroffene ständig versuchen, die vermeintliche Inkompetenz durch Mehrarbeit zu kompensieren. Die Folge ist ein Kreislauf, in dem das Mehr-Tun kurzfristig Erleichterung schafft, das Grundgefühl aber langfristig verstärkt.

Die Führungsrolle stellt dich also vor Aufgaben, die du noch nicht vollständig beherrschst, in einem Umfeld, das Stärke erwartet, unter Bedingungen, die kaum Raum für sichtbare Unsicherheit lassen. Das ist kein persönliches Versagen. Das ist eine strukturelle Herausforderung.

Impostor-Syndrom als Führungskraft

Stefans Geschichte: Der Schein der Sicherheit

Stefan, der Klient vom Einleitungssatz, ist 33 Jahre alt und leitet seit sieben Monaten ein kleines Produktteam in einem Softwareunternehmen. Die Beförderung kam, weil er gut war, das wusste er rational. Aber innerlich hatte sich etwas anders angefühlt, von Anfang an.

In jedem Meeting bereitete er sich übermäßig vor. Er las jeden Bericht zweimal, fragte nach, kontrollierte Ergebnisse, die er nicht kontrollieren musste. Nach außen wirkte er gründlich und strukturiert. Innen lief permanent ein anderes Programm: Was, wenn ich falsch liege? Was, wenn sie merken, dass ich das nicht wirklich kann?

Lob bereitete ihm fast mehr Unbehagen als Kritik. Wenn jemand seine Entscheidung gut fand, dachte er: Die wissen halt nicht, wie viel Glück dabei war. Wenn etwas schiefging, war die Konsequenz klar: Das beweist es.

Der Wendepunkt kam in einem Gespräch mit einer anderen Führungskraft, einer Frau, die er für außerordentlich kompetent hielt. Die sagte beiläufig: „Ich habe manchmal das Gefühl, dass ich im nächsten Meeting endlich auffliege. Seit Jahren schon.“

Stefan schwieg. Dann fragte er: „Du auch?“

Das war der Moment, in dem das Muster einen Riss bekam. Weil er erkannte, dass das Gefühl nichts über seine tatsächliche Kompetenz aussagte. Es sagte etwas darüber aus, wie er mit Erfolg umging, und das war etwas, das sich verändern ließ.

Nach unsrem Coaching  hörte er nicht auf zu zweifeln. Aber er hörte auf, den Zweifel als Wahrheit zu behandeln.

Was das Impostor-Syndrom mit dir macht

Das Impostor-Gefühl wirkt still. Es verändert dein Verhalten auf Weisen, die du oft erst im Nachhinein erkennst.

Du überarbeitest dich. Weil du das Gefühl hast, durch Fleiß ausgleichen zu müssen, was dir angeblich an Kompetenz fehlt. Du bereitest dich länger vor als nötig, überprüfst öfter als sinnvoll und delegierst schwerer als gut für dich wäre.

Du hältst dich zurück. In Meetings, bei Entscheidungen, in Gesprächen. Du formulierst absichernder, als du müsstest. Du stellst Fragen, von denen du die Antwort eigentlich weißt, weil es sich sicherer anfühlt, nicht zu viel zu zeigen.

Du kannst Lob kaum annehmen. Erfolge fühlen sich zufällig an, Misserfolge fühlen sich wie Bestätigung an. Das ist eine Wahrnehmungsverzerrung, aber eine, die sich vollkommen real anfühlt.

Du vergleichst dich ständig. Und beim Vergleich verlierst du fast immer, weil du deine Innenwelt mit der Außenwelt der anderen vergleichst. Du siehst, wie sicher jemand im Meeting wirkt, und denkst, das sei auch innen so.

Du vermeidest sichtbare Risiken. Weil ein Fehler in der Öffentlichkeit das Schlimmste wäre: ein Beweis für alle, was du ohnehin schon weißt.

Wenn du das liest und nickst, dann weißt du jetzt, was es ist. Und es sagt nichts darüber aus, ob du gut in dem bist, was du tust.

Die innere Arbeit: Was wirklich hilft

Es gibt keine Technik, die das Impostor-Gefühl dauerhaft wegmacht, wer das verspricht, vereinfacht. Was es gibt, ist die Möglichkeit, deine Beziehung zu diesem Gefühl zu verändern, sodass es dich nicht mehr automatisch steuert.

Den Unterschied zwischen Gefühl und Tatsache erkennen

Das Impostor-Gefühl fühlt sich wahr an. Das macht es so hartnäckig. Aber ein Gefühl ist kein Beweis.

 Die Frage ist: Was zeigt die Realität?

Führe dir konkret vor Augen, was du tatsächlich geleistet hast. Dabei geht es nicht darum, dich selbst zu loben, sondern die Wahrnehmungsverzerrung zu korrigieren. Schreib auf, was in den letzten Wochen gut lief, und zwar in deinen eigenen Worten, ohne das Ergebnis sofort auf externe Faktoren zu schieben.

Perfektionismus als Verkleidung erkennen

Der Perfektionismus in der Führung ist oft das unsichtbare Fundament des Impostor-Syndroms als Führungskraft. Wer sich selbst einen unrealistisch hohen Maßstab setzt, wird diesen Maßstab nie erreichen und das Scheitern daran wird immer als persönliches Versagen gedeutet. Die Arbeit am Perfektionismus ist deshalb fast immer auch Arbeit am Impostor-Gefühl.

Das Muster aussprechen

Was im Verborgenen bleibt, wächst. Was ausgesprochen wird, verliert an Macht. Das bedeutet nicht, in jedem Meeting zu sagen, dass du dich wie ein Hochstapler fühlst. Es bedeutet, das Muster mit jemandem zu teilen, dem du vertraust, einer Mentorin, einem Kollegen, einem Coach.

Stefans Wendepunkt war kein Seminar und keine Selbsthilfeliste. Es war ein ehrliches Gespräch, das ihm zeigte, dass er mit diesem Gefühl nicht allein war.

Erfolge wirklich landen lassen

Nimm dir Zeit, Erfolge tatsächlich wahrzunehmen, bevor du dich schon dem nächsten Ziel zuwendest. Das klingt simpel und ist es nicht. Wer das Impostor-Syndrom als Führungskraf kennt, weiß, wie schnell der innere Kommentator einen Erfolg relativiert. Übe, innezuhalten. Als Kalibrierung, als bewusstes Gegengewicht zu der Stimme, die immer schneller weiterwill.

Die Führungsrolle neu definieren

Viele Impostor-Gefühle entstehen, weil die innere Definition von „guter Führungskraft“ unrealistisch ist. Wenn du glaubst, eine gute Führungskraft müsse immer die Antwort wissen, dürfe nie zweifeln und müsse stets sicher wirken, dann wirst du diesen Anspruch nie erfüllen. Weil er nicht erfüllbar ist.

Echte Führungsstärke zeigt sich darin, dass du mit Unsicherheit umgehen kannst, ohne sie wegzuperformen. Dass du Fragen stellst, auch wenn du dich dabei verletzlich fühlst. Dass du Fehler eingestehst, ohne dich dafür zu bestrafen.

In meiner Arbeit mit Führungskräften erlebe ich immer wieder, dass genau dieser Punkt der schwierigste ist und gleichzeitig der befreiendste. In meinen 1:1 Mentoring für Führungskräfte entsteht der Raum, um das Bild der eigenen Führungsrolle grundlegend zu überdenken: weg von der Rolle, die man spielen zu müssen glaubt, hin zu der Haltung, die wirklich trägt.

Wenn du mehr darüber lesen möchtest, was das Impostor-Gefühl mit dem inneren Kritiker als Führungskraft gemeinsam hat, findest du dazu einen eigenen Artikel auf diesem Blog, denn die beiden sind enger verwandt, als es zunächst scheint.

Was das Impostor-Syndrom dir auch zeigen kann

Es gibt eine Perspektive auf das Impostor-Gefühl, die selten erwähnt wird. Je mehr ich mich damit beschäftige und je mehr Gespräche ich dazu führe, desto klarer wird: Es kann auch ein Hinweis sein.

Ein Hinweis darauf, dass du dich ernsthaft mit deiner Rolle auseinandersetzt. Dass dir Qualität wichtig ist. Dass du nicht aufgehört hast, dich zu hinterfragen. Forscherin Basima Tewfik hat in einer Studie mit über 3.600 Teilnehmenden ein überraschendes Ergebnis gefunden: Menschen mit häufigeren Impostor-Gedanken wurden von anderen als zwischenmenschlich kompetenter wahrgenommen, weil sie aufmerksamer zuhörten und stärker auf andere ausgerichtet waren.

Das bedeutet natürlich nicht, dass das Impostor-Syndrom erstrebenswert wäre. Es bedeutet, dass der Selbstzweifel nicht nur Schwäche ist. Er kann, wenn du lernst, ihn zu steuern, eine Qualität sein, die deine Führung menschlicher macht.

Der entscheidende Unterschied liegt darin, ob der Zweifel dich lähmt oder ob du ihn wahrnimmst, einordnest und trotzdem handelst.

Fazit: Du bist nicht der Hochstapler, für den du dich hältst

Das Impostor-Syndrom als Führungskraft ist so verbreitet, dass es fast schon zur Bedingung des Aufstiegs gehört. Wer Verantwortung übernimmt, wer sichtbar wird, wer Entscheidungen trifft, die andere betreffen, der begegnet früher oder später diesem Gefühl.

Das sagt nichts darüber aus, ob du gut genug bist. Es sagt etwas darüber aus, wie ernst du deine Aufgabe nimmst.

Die Arbeit besteht darin, den Zweifel zu kennen, ihn einzuordnen und aufzuhören, ihm die Führung zu überlassen. Denn die Führung liegt bei dir.

Wenn du merkst, dass das Impostor-Gefühl dich innerlich beschäftigt, dass du dich fragst, ob du wirklich gut genug für deine Rolle bist, oder dass du Erfolge immer wieder relativierst, bevor du sie wirklich annehmen kannst, dann ist mein 1:1 Mentoring genau der Ort, um das gemeinsam anzuschauen. Weil echte Führung von innen beginnt und weil du dabei nicht allein sein musst.

Und eine letzte Frage, die ich dir mitgeben möchte: Was wäre möglich, wenn du deinen Zweifeln genauso viel Aufmerksamkeit schenkst wie deinen Fehlern, aber dabei auch deinen Leistungen?

FAQ: Impostor-Syndrom als Führungskraft

Was ist das Impostor-Syndrom genau?
Das Impostor-Syndrom, auch Hochstapler-Syndrom oder Impostor-Phänomen genannt, beschreibt ein psychologisches Muster, bei dem Menschen trotz objektiver Erfolge glauben, ihre Leistungen nicht verdient zu haben. Sie führen Erfolge auf Glück oder externe Umstände zurück und fürchten, früher oder später als inkompetent entlarvt zu werden. Es handelt sich um kein klinisches Krankheitsbild, sondern um ein weit verbreitetes Erlebensmuster.

Wie verbreitet ist das Impostor-Syndrom unter Führungskräften?
Forschungsarbeiten zeigen, dass über die Hälfte aller Führungskräfte Impostor-Gedanken kennt. In der Gesamtbevölkerung erleben nach einer vielzitierten Studie von Sakulku und Alexander etwa 70 Prozent aller Menschen das Impostor-Phänomen mindestens einmal im Leben.

Woran erkenne ich, ob ich das Impostor-Syndrom habe?
Typische Anzeichen sind: du kannst Lob schwer annehmen, führst Erfolge auf externe Faktoren zurück, hast Angst vor Fehlern als Beweis deiner Unzulänglichkeit, überarbeitest dich als Kompensation und glaubst, dass alle anderen sicherer und kompetenter sind als du. Wenn du dich in mehreren dieser Punkte wiederfindest, ist das Impostor-Syndrom wahrscheinlich ein vertrautes Muster.

Hat das Impostor-Syndrom etwas mit dem inneren Kritiker zu tun?
Ja, die beiden hängen eng zusammen. Der innere Kritiker ist oft die Stimme, die das Impostor-Gefühl am Laufen hält. Er interpretiert jeden Fehler als Bestätigung und jeden Erfolg als Glücksfall. Wer an einem arbeitet, stößt fast immer auch auf das andere.

Verschwindet das Impostor-Syndrom als Führungskraft mit mehr Erfahrung?
Nicht automatisch. Viele erfahrene Führungskräfte berichten, dass das Gefühl in neuen Rollen, bei größerer Sichtbarkeit oder in Phasen hohen Drucks wieder auftaucht. Es wird mit der Zeit leichter handhabbar, aber das passiert durch bewusste Auseinandersetzung, nicht durch das Abwarten auf mehr Berufserfahrung.

Ist das Impostor-Syndrom ein Zeichen von Schwäche?
Im Gegenteil. Forschungsergebnisse zeigen, dass Menschen mit Impostor-Gedanken von anderen oft als besonders aufmerksam und zwischenmenschlich kompetent wahrgenommen werden. Das Gefühl trifft häufig genau die Menschen, die hohe Ansprüche an sich selbst haben und ihre Rolle ernst nehmen. Das Problem liegt nicht im Zweifel selbst, sondern darin, wenn der Zweifel zu viel Raum einnimmt.

Was hilft konkret gegen das Impostor-Syndrom?
Hilfreich ist vor allem: das Muster benennen und aus dem Verborgenen holen, Erfolge bewusst wahrnehmen und nicht sofort relativieren, den eigenen Perfektionismus hinterfragen und die innere Definition von „guter Führungskraft“ realistisch gestalten. Professionelle Begleitung durch Coaching oder Mentoring kann dabei unterstützen, das Muster tiefer zu verstehen und nachhaltig zu verändern.

Können auch erfahrene Führungskräfte das Impostor-Syndrom haben?
Ja, und zwar häufig. Das Impostor-Syndrom trifft Menschen auf allen Hierarchieebenen, manchmal gerade dann, wenn die Verantwortung wächst oder die Sichtbarkeit steigt. Die Lebenserfahrung allein löst das Muster nicht auf.

Was ist der Unterschied zwischen gesundem Selbstzweifel und dem Impostor-Syndrom?
Gesunder Selbstzweifel hilft dir, dich weiterzuentwickeln, Fehler zu reflektieren und offen für Feedback zu bleiben. Das Impostor-Syndrom hingegen ist ein chronisches Muster, das sich von deiner tatsächlichen Leistung entkoppelt hat. Es taucht unabhängig davon auf, wie gut du tatsächlich performst, und lässt sich durch Erfolge allein nicht auflösen.

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